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Blutgruppenernährung 
Die Erforschung der Blutgruppe führt bis zu den Anfängen der Menschheitsgeschichte zurück. Es war die Erforschung individueller Merkmale, die die Erkenntnisse brachte, dass jeder einzelne Mensch in den Zellen seines Körpers einen genetischen Fingerabdruck trägt.
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Ehe Sie damit beginnen, sich Ihrer Typgerechten Ernährung zunutze zu machen, sollten Sie unbedingt wissen, weshalb Ihre Blutgruppe einen so nachhaltigen Einfluss auf Ihre Ernährung und damit auf Ihre Lebensqualität ausüben kann. Keineswegs ein neutraler Faktor, fungiert die Blutgruppe vielmehr als Regelventil in Ihrem Immun- und Verdauungssystem- als eine Art biologischer Wachhund, der Ihren Organismus in seine Fähigkeit unterstützt, sich am Leben und gesund zu halten.

Fast alle Menschen, einschliesslich Ärzte, betrachten die Bedeutung der Blutgruppe nur im Zusammenhang mit Bluttransfusionen. Wie begrenzt diese Sicht der Dinge ist, wird deutlich, wenn man an die Schlüsselrolle denkt, die die Blutgruppe für das Überleben der Menschheit spielte. Halten Sie sich eines vor Augen: Ohne die einzigartigen Anpassungsprozesse des Blutes wäre die menschliche Rasse nicht imstande gewesen zu überleben.

Alle vier Blutgruppen entstanden als Reaktion auf die physiologische Entwicklung der Spezies Mensch und die Veränderung der klimatischen Gegebenheiten und Lebensbedingungen, die sich seit Erscheinung des Menschen auf diesem Planeten über Äonen (=Zeitraum) hinweg vollzogen. Und damit erklärt sich die lebenswichtige Bedeutung der Blutgruppe. Die im Laufe der Evolution stattgefundenen Anpassungsprozesse stärkten nicht nur unsere Immunabwehr gegen neuartige Bakterien, Vieren und umweltbedingte Angreifer, sondern ermöglichten es auch unserem empfindlichen Verdauungssystem, sich auf die Vielfalt ungewohnter Nahrungsmittel einzustellen.

Indessen wissen wir, dass die Frühgeschichte des Menschen in Afrika begann, wo wir uns aus menschenähnlichen Wesen entwickelten. Das Leben in dieser Zeit war kurz, gefährlich und von Gewalt geprägt. Die Menschen gingen auf tausenderlei Weise zugrunde – durch Infektionen, Parasitenkrankheit, Anfälle wilder Tiere, gebrochenen Knochen, bei der Geburt – und starben bereits in jungen Jahren.

Vermutlich ernährten sich die Neandertaler von einer recht rohen Kost aus wilden Pflanzen, Raupen und Maden und dem, was Raubtiere nach der Tötung ihrer Beute zurückliessen. Die Menschen waren eher die Gejagten als die Jäger. Insbesondere waren sie wehrlos Infektionen und Parasitenkrankheiten ausgeliefert.

Während die Angehörigen der menschlichen Rasse umherzogen und gezwungen waren, ihre Ernährung den sich wandelnden Lebensbedingungen anzupassen, erzeugte ihre neuartige Kost bestimmte Anpassung des Verdauungs – und Immunsystem. Die Spezialisierung war zunächst zum reinen Überleben und später zur Entfaltung in der neuen Heimat erforderlich. In ihnen spiegelt sich die Entwicklung der einzelnen Blutgruppen, die offenbar zu entscheidenden Zeitpunkten der Entwicklungsgeschichte des Menschen auf den Plan traten.